Na ja,.... (BORUSSEN)

Vengo, Mittwoch, 14.09.2022, 16:33 ( vor 13 Tagen ) @ Kastenmaier

Die eine Fraktion kontert der anderen.

Textauszug:

Dazu gehört zuallererst, sich Spekulationen über den Gesundheitszustand von Max Eberl zum Zeitpunkt seines Ausstiegs in Gladbach zu verkneifen.

Um dann zu schreiben:

Die lange Auszeit und der Rückzug aus der Öffentlichkeit sprechen vielmehr dafür, dass es eben genau diese psychischen Probleme waren, die Eberl damals genannt hat.

Hat er?

»Es ist kein verletzter Stolz, keine Wut, kein Frust, keine Liebe, kein irgendwas. Sondern rein die Person Max Eberl ist erschöpft und müde. Ich habe mich wie um ein Kind hier um alles gekümmert, mit aller Kraft, die ich habe. Die Kraft ist jetzt einfach nicht mehr da. Wenn irgendeiner glaubt, ich mache das, weil ich den Verein wechseln will: Vergesst es! Ich will einfach raus«.

Wenn jemand also müde und erschöpft ist, seines Jobs überdrüssig "Ich will einfach raus" ist das automatisch gleichbedeutend mit psychischen Problemen, mit krank?

Millionen arbeitende Menschen sind oft von ihrer Arbeit erschöpft und müde, wollen raus. Alle automatisch krank?

Dass sich Max Eberl nun acht Monate später offensichtlich so gesund fühlt, um wieder zu arbeiten, sollte eigentlich für alle eine positive Nachricht sein.

Für mich hieße das erstmal, da ist wieder Kraft vorhanden, die Müdigkeit ist überwunden.

Und so ist der ganze Text. Anmahnen, nicht über einen Gesundheitszustand zu spekulieren aber gleichzeitig genau das selber tun.

Wie stand es da nochmal:

Dazu gehört zuallererst, sich Spekulationen über den Gesundheitszustand von Max Eberl zum Zeitpunkt seines Ausstiegs in Gladbach zu verkneifen.

Scheint nicht für alle zu gelten, und unnötig, wie von der anderen Fraktion.

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Ber­tha von Sutt­ner: »Kei­nem ver­nünf­ti­gen Men­schen wird es ein­fal­len, Tin­ten­fle­cken mit Tin­te, Ölfle­cken mit Öl weg­wa­schen zu wol­len. Nur Blut soll immer wie­der mit Blut abge­wa­schen wer­den.«


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