Wo lügt denn Eberl? (BORUSSEN)

Vengo, Mittwoch, 14.09.2022, 14:02 ( vor 13 Tagen ) @ Böki
bearbeitet von Vengo, Mittwoch, 14.09.2022, 14:05

"Lügen" denn nicht eher die, die, zumindest unbewusst, M. Eberl ein Burnout, eine Krankheit andichten woll(t)en?
Nie hat M.E. davon gesprochen. Er konnte halt nicht mehr, konnte SO nicht mehr weitermachen. Das konnte und kann alles Mögliche bedeuten: mehr Freizeit, mehr Familie oder ja, auch woanders, was anderes arbeiten oder was weiß ich.

Dass es um zu weinen nicht einer Krankheit, eines Burnouts bedarf, haben wir doch alle bei J. Heynckes gesehen. Es ist doch das normalste der Welt, dass es Menschen gibt, die nach so einem langen Engagement an einem Ort das Weinen bekommen. Von daher ist das für mich nach wie vor auch kein Lügen, nur die Gründe waren/sind andere als Krankheit und/oder Burnout.

Fest steht doch nur, das Arbeitsverhältnis ruht, M.E. war und ist nicht krankgeschrieben. Er verzichtet(e) somit auf Bezüge/Krankengeld (okay, ohne die dann rund 2500€, so es keine speziellen Versicherungen gäbe, wird er schon nicht am Hungertuch nagen). Ich frage immer noch, warum? Und genau das ist es, was mich hat relativ schnell "umschwenken" lassen, ich nicht mehr an die (von anderen) kolportierte Krankheit glaub(t)e und heute auch die Reaktion Königs anders bewerte.

Und dennoch: niemand sollte sich sicher sein, dass die eigene Interpretation die richtige ist, eagl ob in die eine oder die andere Richtung, und schon deshalb und erst recht bei öffentlichen Verlautbarungen Vorsicht walten lassen, speziell ohne Belege liefern zu können.

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Ber­tha von Sutt­ner: »Kei­nem ver­nünf­ti­gen Men­schen wird es ein­fal­len, Tin­ten­fle­cken mit Tin­te, Ölfle­cken mit Öl weg­wa­schen zu wol­len. Nur Blut soll immer wie­der mit Blut abge­wa­schen wer­den.«


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