Sehr pastoral und anbiedernd… (BORUSSEN)

StefanMG , Mittwoch, 14.09.2022, 16:05 ( vor 13 Tagen ) @ Kastenmaier

…ein Kommentar aus der Kategorie „Texte, die die Welt nicht braucht“.

Man kann den ganzen Erguss in einem Satz zusammenfassen: „ob Max geschauspielert hat oder nicht, wissen wir nicht, also lassen wir das Thema ruhen“.

Mal abgesehen davon, daß man mit dieser Vorgabe den gesamten Sportjournalismus - und alle Fanforen - einstellen müsste: die Fans haben schon ein Gespür dafür, wenn die handelnden Personen die Unschuld vomLande spielen und sie für dumm verkaufen wollen.

Letztlich wird es eine Story gewesen sein, wie sie typisch im modernen Fußball ist: ein Unbekannter Manager entwickelt sich wider Erwarten zu einem der besten Sportdirektoren der Bundesliga - auch durch geschickte Entscheidungen in der Trainerfrage. Er erregt die Aufmerksamkeit von finanzkräftigeren Vereinen, entscheidet sich aber zunächst für seine Liebe Borussia Mönchengladbach. Irgendwann verpufft der Elan und der Erfolg, private Probleme kommen hinzu. In der Corona-Zeit brechen Einnahmen weg, Spieler lassen sich nicht realisieren. Der neue Trainer entpuppt sich als Fehlgriff unter diesen Voraussetzungen und Max steht zumindest kurzfristig vor einem Scherbenhaufen. In dieser Situation ist man empfänglich für einen Plan B. vor allem wenn der dergestalt auftritt, dass man sich dort über Dinge wie Geld keine Gedanken machen muss. Letztlich bleibt dann immer nur eine Frage: wie komme ich ohne Gesichtsverlust aus dieser Nummer raus? Es ist vollkommen menschlich, so zu denken aber der Zuschauer muß und wird auch nicht alles glauben, was ihm da an RobinHood-Geschichten aufgetischt wird.


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