Fühlt sich für mich eher andersherum an (BORUSSEN)

Sarastro, Korschenbroich, Montag, 21.11.2022, 15:13 ( vor 12 Tagen ) @ griffon

Der DFB wollte sich mit einer billigen Geste aus der Affäre ziehen. Erfundene bunte Streifen, die gerade nicht die (politische) Regenbogenflagge sind. Unverbindlicher Spruch dazu, gegen den keiner was haben kann, in den aber auch jeder reininterpretieren kann, was er will (One Love). Dazu hat das ganze nur einen Umfang, den man während eines ganzen Spiels für netto 11,37 Sekunden in Nachaufnahmen wahrnehmen kann. Im Stadion sehen es die werten Gastgeber ab Reihe 3 schonmal gar nicht. Und zack kann man sich später hinstellen, man habe in Quatar aktiv die Menschenrechte und Rechte von dort Unterdrückten vertreten.

Jetzt sagen Fifa und Hausherren kurzfristig "nö" und die Verfechter der Menschenrechte geben ihre leere Symbolgeste als das zu erkennen, was sie ist, und sagen die Aktion halt ab. Soll sich ja keiner gestört fühlen. Nachher erreicht die Botschaft noch irgendwen, für den sie relevant sein könnte.

Insgesamt eine Blamage für den DFB und die anderen Verbände, die damit vorgeführt wurden.

Wenn sich kurzfristig ein Spieler als schwul geoutet hätte und die Fifa ihn dann aus dem Kader gestrichen hätte, hätte der DFB wahrscheinlich ein solidarisches Insta-Posting gebracht und dann mit dem Rest das Turnier weitergespielt.

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