Ui ui, D hat verloren. Aber klar,... (BORUSSEN)

Vengo, Montag, 01.08.2022, 14:32 ( vor 7 Tagen ) @ griffon

dieses endspiel wird in die geschichte eingehen als der moment, in dem der frauenfußball genauso scheiße wurde, wie es der männerfußball schon seit langem ist.

der fußballerische zynismus a la sarina wiegmann mag erfolgreich sein, zumindest bei turnieren im eigenen land (und nur im eigenen land), aber diese schwalberei, das zeitspiel, die theatralik, die vielen versteckten und offenen fouls und tätlichkeiten, begangen in der absoluten gewißheit, vom VAR gedeckt zu werden, die ganze bösartigkeit und häßlichkeit dieses englischen fußballs, das war bislang all das, was dem frauenfußball fast gänzlich fehlte, und dieses fehlen war sein alleinstellungsmerkmal, gegenüber der show der männer.

nun ist der fußball der frauen also auch in der jetztzeit angekommen.

das anliegen dieses turniers, die englische profiliga am markt durchzusetzen, mag sich durch den sieg der englämderinnen erfüllen. in deutschland dagegen wird dieses eigentlich schöne turnier bereits morgen vergessen sein. zu recht.
denn am ende war es eine farce, und es war bitter für die deutsche mannschaft, darin die rolle der opfer spielen zu müssen.

zum VAR noch irgendetwas zu sagen, ist sinnlos. der funktionert genau so, wie er funktionieren soll, in der welt des organisierten fußballverbrechens.

bleibt eigentlich nur, noch, zum boykott von katar aufzurufen.

verliert die eigene Mannschaft, gibts nen schlechten VAR mit Fehlentscheidungen gegen die eigene Mannschaft, ist das die Zeit für Verschwörungen, alles so geplant. Fing schon an, als der Maulwurf aus dem Wembleyrasen guckte und "Poppi" (mit der es vielleicht anders ausgegangen wäre) ein Bein stellte, damit sie nicht spielen kann.
Aber natürlich immer nur, wenn es nicht die eigene Mannschaft betrifft, sondern die gegnerische, Vereine oder die Nationen, die man hasst.
Und außer ner Hasstirade kann ich in deinem Beitrag auch nix erkennen.

Ach ja, es waren übrigens die deutschen Frauen, die zuerst hart und unfair einstiegen, und das deshalb, weil sie zu Anfang komplett unterlegen waren, der erste ausgespielte Angriff war in der 25. Minute. Erst danach wurde es ein ausgeglichenes Spiel, mit glücklicheren Gwinnerinnen, die, ja geduldet von der Schiedsrichterin, VAR hat damit nicht das geringste zu tun, in den letzten 10 Minuten bei mir alle Sympathie verspielt haben. Ob aber nicht auch die deutschen Frauen Zeitverzögerungen mit Theatralik und Unfairness unterlegt praktiziert hätten, so sie die Führung inne hatten, weiß niemand und deshalb bleibt von deinem Post lediglich die schlichte Verschwörungsideologie.

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Ber­tha von Sutt­ner: »Kei­nem ver­nünf­ti­gen Men­schen wird es ein­fal­len, Tin­ten­fle­cken mit Tin­te, Ölfle­cken mit Öl weg­wa­schen zu wol­len. Nur Blut soll immer wie­der mit Blut abge­wa­schen wer­den.«


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