So pulitzer-verdächtig sind die auch nicht (BORUSSEN)

Kulik, Freitag, 18.11.2022, 13:35 ( vor 10 Tagen ) @ vflchris

Eberls Rücktritt kam nicht überraschend, findet der Stern und huldigt Maxi: „Vielleicht ist Eberls Abschied, vor allem aber der Grund dafür, eine Blaupause und eine Erinnerung, warum man diesen Sport so liebt: Aus Freude am Spiel, an der Gemeinschaft, an den Emotionen. Wenn diese Freude verfliegt, braucht es einen Schlusspfiff. Eberl hat begriffen, dass nur er selbst zur Pfeife greifen kann, und hat es Gott sei Dank getan – denn diese hässliche Fratze des Fußballs, sie hätte nicht abgepfiffen, ehe man ihn nicht mit der Bahre vom Platz getragen hätte – und dann wäre es zu spät gewesen." https://www.stern.de/sport/max-eberl--ein-dank-fuer-die-offenheit-31578916.html

Jeder Journalist soll denken und sagen, was er möchte - das nennt sich Pressefreiheit - aber müsste der Stern hier nicht etwas mehr reflektieren („Gladbach enttäuscht in der Eberl-Diskussion maßlos")? https://www.stern.de/sport/fussball/eberl-kritik--gladbach-boss-antwortet-mit-plattitue...

Also, ich denke, der Stern taugt unabhängig von ihren Gladbach-Storys nicht so zum heroischen Gegenentwurf zur Bild.


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