Tut mir leid aber genau das (BORUSSEN)

Flear, London, Samstag, 18.03.2023, 11:12 ( vor 255 Tagen ) @ [unbekannter User]

ist für mich Schönreden. Alles was in die Richtung geht: Was kann der Trainer denn dafür dass X dies macht und Y das!?
Natürlich erstmal nichts.
Aber so gesehen, kann ich auch sagen es war unfair Frontzeck nach St. Pauli zu entlassen. Was kann der für de Camargos Aussetzer?
Das Spiel eine Woche zuvor gegen Stuttgart damals war auch gut. 2:3 mit viel Spektakel, wenig Spielglück und wenig Vorwürfe an das Team als Ganzes.
Aber der Trainer ist nunmal für die Gesamtperformance des Teams verantwortlich. Fehler gehören dazu. Man hat aber 90 Minuten Zeit das Spiel auf seine Seite zu ziehen. Entweder mit Effizienz, oder mit konzentrierter Defensivarbeit, oder mit einer wahnsinnigen Intensität.
Bei uns sieht man aber doch, dass der Wurm drin ist. Die Spieler haben kein Selbstvertrauen, Abläufe sehe ich gar keine und man ist weit davon entfernt Souveränität auszustrahlen. Die erste HZ gestern war schon sehr fahrig. Es war dann gegen einen sehr schwachen Gegner relativ einfach zu Torchancen zu kommen. Bremen hat dieses Jahr ja auch in Augsburg verloren und in Köln gleich 7 bekommen. Wenn immer wir die einzigen sind, die solche Spiele nicht gewinnen, dann ist das schon mehr als einfach Chancen verdaddelt und hinten zwei individuelle Fehler.
Der wichtigste Punkt ist aber ein anderer:
Wenn man wirklich krampfhaft Ansätze sucht um positives rauszuziehen, dann müsste man schon eine Art Entwicklung sehen. Aber wir haben nicht ein einziges Mal 2 Spiele in Folge gewonnen. Wenn du sagst wir haben Bremen doniniert und Farke hat tolle Schlüsse gezogen, dann müssten wir in Köln ja drauf aufbauen können und richtig stark aufspielen. Aber das wird leider nicht passieren. Weil es nämlich gestern nicht so gut war. Und Bremen war ein unglaublich dankbarer Gegner. Die Wahrheit ist, dass das was du gestern gut fandest, andere Teams Woche für Woche abliefern (Freiburg, Union, Mainz, Wolfsburg, inzwischen sogar Schalke. Auch auswärts). Wir sind mit zu wenig viel zu zufrieden.

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Stell dir vor es geht, aber keiner kriegt's hin.


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