Ich finde, dass das heutige China unter XI nicht mehr mit... (BORUSSEN)

Vengo, Montag, 05.01.2026, 09:37 ( vor 1 Tag, 16 Stunden, 57 Min. ) @ JR
bearbeitet von Vengo, Montag, 05.01.2026, 09:42

Und mit Blick auf Taiwan von keiner Kriegsgefahr durch China zu sprechen,...

Weil die VR China auf US-Manöver reagiert?
So einfach ist das alles nicht. Die Regierungspartei DDP in Taiwan hat nicht die Mehrheit im Parlament und die Opposition, KMT in der Mehrheit, fordert eine Annäherung an die VR China.

Für die KMT macht die Strategie der DPP eine Eskalation nur wahrscheinlicher. Sie nannte die Wahl eine Entscheidung zwischen Krieg und Frieden – mit der gegenwärtigen Regierungspartei als Kriegsrisiko und sich selbst als Friedensgarant. Die DPP verweigere sich dem Dialog mit Peking. Hauptargument der KMT war, dass Chinas Führung sich mit ihr an den Verhandlungstisch setzen würde, wie von 2008 bis 2016. Die damalige KMT-Regierung setzte auf engere wirtschaftliche Verflechtungen und versprach, politische Fragen auszuklammern. Hou betonte im Wahlkampf die Notwendigkeit von Dialog, um wieder Vertrauen aufzubauenSo etwas, wie viele andere Dinge, werden bei uns aus politischen Gründen natürlich kaum öffentlich diskutiert. [Bundeszentrale für politische Bildung]

Xi ist nicht dumm, Säbelrasseln gehört dazu. Ich kann mir nicht vorstellen, zumindest nicht aktuell oder in naher Zukunft, dass er den "größten US-Flugzeugträger" angreifen würde. Eine neue Situation würde entstehen, sollte Trump Kuba überfallen. Und das ist aktuell die größte Kriegsgefahr. Trum will einen Staat nach dem anderen. Als nächstes Kolumbien, Nikaruagua, Iran und natürlich Kuba stehen auf der Agenda. Und mal sehen, wie Europa reagiert, wenn er sich Grönland krallt.

Und der Friedensplan der VR China zur Ukraine wurde kategorisch vom Westen abgelehnt. Dabei kann es für diesen Krieg nur eine Lösung geben, wenn die VR China und Indien mit einbezogen werden. Das sind die Staaten, die Druck auf Putin ausüben könn(t)en, aber das wird vom Westen, der NATO, boykottiert.

1. Respektierung der Souveränität aller Länder
„Das allgemein anerkannte Völkerrecht, einschließlich der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, muss strikt eingehalten werden. Die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Unversehrtheit aller Länder muss wirksam gewahrt werden. Alle Länder, ob groß oder klein, stark oder schwach, reich oder arm, sind gleichberechtigte Mitglieder der internationalen Gemeinschaft. Alle Parteien sollten gemeinsam die grundlegenden Normen für die internationalen Beziehungen aufrechterhalten und für internationale Fairness und Gerechtigkeit eintreten. Die gleichmäßige und einheitliche Anwendung des Völkerrechts ist zu fördern, während doppelte Standards abgelehnt werden müssen.“
2. Abkehr von der Mentalität des Kalten Krieges
3. Einstellung der Feindseligkeiten
„Konflikte und Kriege sind für niemanden von Vorteil. Alle Parteien müssen rational bleiben und Zurückhaltung üben, es vermeiden, die Flammen zu schüren und die Spannungen zu verschärfen, und verhindern, dass sich die Krise weiter verschlechtert oder gar außer Kontrolle gerät.“
Alle Parteien sollten Russland und die Ukraine dabei unterstützen, in die gleiche Richtung zu arbeiten und den direkten Dialog so schnell wie möglich wieder aufzunehmen, um die Situation schrittweise zu deeskalieren und schließlich einen umfassenden Waffenstillstand zu erreichen.“

4. Wiederaufnahme der Friedensgespräche
5. Lösung der humanitären Krise
6. Schutz von Zivilisten und Kriegsgefangenen (POWs)
7. Kernkraftwerke sicher halten
8. Verringerung strategischer Risiken
9. Erleichterung der Getreideexporte
10 Stopp einseitiger Sanktionen
11 Stabilisierung der Industrie- und Versorgungsketten
12 Förderung des Wiederaufbaus
https://www.infosperber.ch/medien/medienkritik/der-chinesische-friedensplan-fuer-die-uk... (keine andere Quelle gefunden)

Wie führt man eigentlich Verhandlungen? Indem alles gleich abgelehnt wird, weil darin keine direkte Kritik an Russland zu finden ist?

So, genug politisiert. Borussia gucken 😉


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