Torfabrik zu plea (BORUSSEN)

silent_bob, Sonntag, 16.03.2025, 19:40 ( vor 15 Tagen ) @ Tansa07

Lasso hat 2018 in Bremen schon mal 3 Buden gemacht, hatte ich gar nicht mehr aufm schirm:

Drei Tore in Bremen - das gelang Alassane Plea bereits vor mehr als sechs Jahren. Beim 3:1-Sieg im Weserstadion unter Trainer Dieter Hecking war der damals 25-jährige Plea der Mann des Tages.

Im Juli 2018 wechselte Alassane Plea zu Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen hatten damals eigentlich Niclas Füllkrug von Hannover 96 auf dem Zettel, doch weil Hannovers Alleinherrscher Martin Kind ständig Verhandlungs-Details an die Presse lancierte und die Ablöse für Füllkrug in astronomische Höhen trieb, brachen die Borussen schließlich die Verhandlungen ab.

Stattdessen wurde der 25-jährige Alassane Plea für die Rekordablöse von 23 Millionen Euro vom OGC Nizza verpflichtet, wo er unter Borussias Ex-Coach Lucien Favre gespielt hatte. Mit dem Dreierpack in Bremen setzte Plea ein erstes großes Ausrufezeichen in Mönchengladbach. Noch im selben Monat wurde er erstmals für die französische A-Nationalmannschaft berufen und zehn Tage nach dem Sieg im Weserstadion gab er in einem Freundschaftsspiel gegen Uruguay (1:0) im Stade de France sein Debüt. In der 80. Minute wurde Plea für Oliver Giroud eingewechselt. Es sollte Pleas erstes und einziges Länderspiel für die L’Equipe Tricolore bleiben.

In der Einzelkritik zum Spiel in Bremen hieß es damals:

Alassane Plea: Ohne Zweifel der Unterschiedsspieler bei Borussia. Deutete seine Qualitäten mit einem Direktpass auf Hazard früh an und vergab eine Chance, als fälschlicherweise auf Abseits entschieden wurde, bei der er Pavlenka anschoss. Plea arbeitete aufmerksam mit nach hinten, zwei geschickte ›Steals‹ gelangen ihm. Überragend, wie er vor dem Führungstreffer zunächst den Ball gewann, als Kruse ausrutschte, und dann nach dem abgeblockten Stindl-Schuss zwei Bremer abkochte und technisch fein abschloss. Beim 2:0 mit dem nötigen Glück, dass sein gar nicht mal harter Schuss abgefälscht wurde und durch die Beine von Pavlenka flutschte. Kurz darauf hätte er mit einem ›Peter-Wynhoff-Gedächtnisdribbling‹ fast einen weiteren Treffer erzielt. Den machte er dann nach Wendt-Zuspiel, als er umringt von vielen Bremern und doch ziemlich freistehend cool zum 3:0 abschloss. Anschließend wirkte er etwas platt, was sich auch beim Anschlusstor zeigte, als er Vorbereiter Augustinson nicht übernehmen konnte. Als Johnson kam, rückte Plea in die Zentrale und spielte hier bei einem Konter einen tollen Pass auf Zakaria. Alsdann pickte er den Klaassen-Klops auf und schoss hart aufs Tor, Pavlenka lenkte den Ball mit Glück aufs Tornetz. Note 1,5.

Sechs Jahre, vier Monate und sieben Tage später folgte der nächste Dreierpack von Alassane Plea im Weserstadion.

Der Spielbericht vom 10.11.2018 (Link zum Original-Artikel)


Hecking, stindl, wendt, hazard, kruse, johnson... wie die Zeit vergeht!


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