Polanski sieht keine taumelnde Borussia (BORUSSEN)

Genios, Freitag, 20.02.2026, 16:43 ( vor 7 Stunden, 37 Minuten ) @ mailand71

Von RPO:

"Die allumfassende Überschrift nach der 0:3-Pleite bei Eintracht Frankfurt lautete: Borussia Mönchengladbach war zu schlecht in beiden Strafräumen. Trainer Eugen Polanski sah daraufhin keine Notwendige, die Problemlösung zu verwissenschaftlichen. „Ganz einfach“, sagte der 39-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr): Dann sei eben wichtig, „Boxverteidigung zu trainieren“. Und wenn es so aussehe, „mit einem Kontakt die Bälle rauszukloppen“ für ein gutes Gefühl.

[...] „Es fehlt dieser letzte halbe Schritt, um den Ball zu blocken und nicht aufs Tor kommen zu lassen. Und genauso vorne: Es ist sehr positiv, dass wir so viele Torchancen haben wie in Frankfurt. Es ist natürlich überhaupt nicht gut, wenn wir davon keine aufs Tor bringen“, sagte Polanski.

Zuletzt fiel Gladbach beides in den entscheidenden Momenten so schwer, dass sich ein Trainer erst mal entscheiden muss, wo er zuerst ansetzt. „Ich will diese letzten fünf bis zehn Prozent von jedem Spieler haben“, forderte Polanski. [...]

Sportchef Rouven Schröder stützt den Trainer. In sich zu ruhen, soll in dieser Phase ein Zeichen der Stärke sein, kein Alarmsignal. [...]

„Das Wichtigste ist, dass wir erst mal an Freiburg denken, und nicht wieder an irgendwelche Szenarien, ans nächste Heimspiel et cetera“, sagte Schröder. „Keiner muss die Sorge haben, dass wir das Ding unterschätzen.“ [...]

Wichtig war es ihm, inmitten der angespannten Situation, seine positive Wahrnehmung zu betonen. „Wenn ich die letzten drei Wochen im Training sehe, dann stellt man sich das als Trainer genau so vor. Und obwohl wir an den Wochenenden viel zu wenige Punkte holen und obwohl es unruhige Zeiten sind, sind wir sehr konzentriert. Es passiert gerade was mit der Mannschaft“, so Polanski. Doch er weiß auch, dass der „Prozess sehr schnell voranschreiten muss“."


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