O.T. VAR künftig auch bei Eckbällen und Gelb-Rot.... (BORUSSEN)

Genios, Freitag, 20.02.2026, 14:39 ( vor 9 Stunden, 41 Minuten ) @ mailand71

Demnächst dann also 20 Minuten Nachspielzeit als Regel....

Quelle sportschau.de

"Bei der Generalversammlung des International Football Association Board (IFAB) in Hensol Castle in Wales liegen den Regelhütern mehrere Vorschläge für Regeländerungen vor. Der Beschluss dort gilt als Formsache, nachdem sich die Funktionäre in den vorherigen Sitzungen darauf geeinigt hatten.Die neuen Regeln gelten zur kommenden Saison, können aber schon im Sommer von der FIFA bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada genutzt werden.

Der Video-Assistent (VAR) bekommt dabei neue Zuständigkeiten:
- Der VAR soll die Schiris auf falsch gegebene Eckbälle aufmerksam machen dürfen, auch wenn es dagegen zuletzt Widerspruch aus England gab. Das soll in Echtzeit geschehen und den Spielfluss nach Möglichkeit nicht stören. Bei dieser Maßnahme gilt: Wettbewerbe dürfen für sich entscheiden, ob sie diese Option nutzen - wenn es die FIFA bei der WM tut, muss die Bundesliga dem also nicht zwingend zur neuen Saison folgen.
- Bereits im Oktober hatten sich die IFAB-Mitglieder darauf verständigt, dass der VAR nicht mehr nur Rote Karten, sondern auch Gelb-Rote Karten prüfen soll. Es geht dabei nur um die Frage, ob die zweite Verwarnung korrekt war - nicht um ausgebliebene zweite Verwarnungen. Die jeweils erste Gelbe Karte soll wie bisher nicht zu VAR-Eingriffen führen.
- Der VAR soll bei allen Karten aber dann eingreifen dürfen, wenn klar das falsche Team bestraft wurde.
- Der mit den Fingern durch die Schiris seit Saisonbeginn angezeigte Countdown bei der Acht-Sekunden-Regel für die Torhüter soll künftig auch bei der Ausführung von Einwürfen und Abstößen zum Einsatz kommen. Bei einem Verstoß wechselt der Ballbesitz. Damit soll Zeitspiel unterbunden werden.
- Auswechslungen sollen in einem Zeitrahmen von zehn Sekunden vollzogen werden. Was bei einem Verstoß passiert, teilten die Regelhüter bislang nicht mit. Bei Tests in den USA musste der eingewechselte Spieler eine Minute lang an der Seitenlinie warten, wenn die zehn Sekunden überschritten wurden.
- Eine dritte Maßnahmen gegen Zeitspiel: Spieler, die auf dem Feld behandelt werden, sollen nach der Spielfortsetzung künftig eine bestimmte Zeitspanne draußen bleiben müssen. Die genaue Zeitspanne muss noch festgelegt werden. Unklar bleibt auch zunächst, ob bei verletzten Torhütern ersatzweise ein Feldspieler das Spielfeld verlassen muss. Vorgetäuschte Verletzungen von Torhütern waren zuletzt ein Ärgernis - in Deutschland wie international.
- Das IFAB will zudem das Tragen von Schmuck grundsätzlich erlauben - so lange dieser sicher abgedeckt ist und keine Verletzungen verursachen kann.

Nur als Diskussionspunkt stand zuletzt eine Reform der Abseitsregel auf der Tagesordnung. FIFA-Fußballdirektor Arsène Wenger treibt seit Jahren eine Änderung voran. Seine Idee im Grundsatz: Ein Angreifer soll sich erst dann im Abseits befinden, wenn er vollständig vor dem vorletzten Gegenspieler ist. Eine geänderte Version betrifft eine ausschließliche Bewertung des Rumpfes eines Spielers.

Ziel sei es, den Fußball "offensiver und attraktiver" zu gestalten, sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino im Dezember, auf die mögliche Regeländerung angesprochen. Das IFAB beschloss zuletzt in Sachen Abseits, weitere Testverfahren durchzuführen. Eine Entscheidung gegen eine Reform ist das nicht."


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