Und ich im Namen .... (BORUSSEN)

Vengo, Berlin Kreuzberg, Dienstag, 07.07.2026, 17:01 ( vor 1 Stunden, 12 Minuten ) @ Sognando
bearbeitet von Vengo, Dienstag, 07.07.2026, 17:05

... meines Vaters Einspruch gegen den Platzverweis - und überhaupt gegen das gesamte Spiel - von Erich Jus­ko­wi­ak bei der WM 1958 in Schweden gegen Schweden ein.
Hat den Ollen sein Leben lang nicht in Ruhe gelassen.

Ausschnitte aus nem Artikel:

Der Geg­ner im Halb­fi­na­le am 24.6.1958 hieß Schwe­den. Die­se Par­tie wird we­gen der auf­ge­heiz­ten Stim­mung im Sta­di­on, der zahl­rei­chen Un­sport­lich­kei­ten des Gast­ge­bers ge­gen­über der deut­schen Mann­schaft auf und ne­ben dem Platz so­wie ei­ni­ger höchst frag­wür­di­ger Schieds­rich­ter­ent­schei­dun­gen bis in die Ge­gen­wart hin­ein kon­tro­vers dis­ku­tiert und gilt als ei­nes der grö­ß­ten Skan­dal­spie­le der Fuß­ball­ge­schich­te. Kurz­fris­tig war das Spiel von Stock­holm ins Ul­le­vi-Sta­di­on nach Gö­te­borg ver­legt wor­den. Die deut­sche De­le­ga­ti­on wur­de mit die­ser Ent­schei­dung vor voll­ende­te Tat­sa­chen ge­stellt und sah sich zu ei­nem un­vor­her­ge­se­he­nen Quar­tier­wech­sel ge­zwun­gen. Ei­ne kon­zen­trier­te Vor­be­rei­tung war un­ter die­sen Um­stän­den kaum mehr mög­lich. Vie­len deut­schen Tou­ris­ten wur­den nicht nur der Er­werb von Ein­tritts­kar­ten ver­wei­gert: ver­ba­le An­fein­dun­gen und ver­ein­zel­te tät­li­che Über­grif­fe über­schat­te­ten das Spiel lan­ge vor dem An­pfiff.

Her­ber­gers Team ge­lang den­noch nach 24 Mi­nu­ten die Füh­rung durch den Köl­ner Hans Schä­fer (1927-2017), doch er­ziel­te der Schwe­de Karl Lenn­art Skog­lund (1929-1975) be­reits acht Mi­nu­ten spä­ter den Aus­gleich. Ei­ni­ge Ent­schei­dun­gen des un­ga­ri­schen Schieds­rich­ters Ist­ván Zsolt (1921-1991) zu­guns­ten der Schwe­den führ­ten da­zu, dass sich die Deut­schen be­nach­tei­ligt fühl­ten und das Spiel an Här­te ge­wann. Nach­dem ein er­neu­tes Foul des Schwe­den Kurt Ham­rin (ge­bo­ren 1934) aber­mals durch den un­ga­ri­schen Schieds­rich­ter un­ge­ahn­det blieb, ver­lor Erich Jus­ko­wi­ak in der 59. Mi­nu­te die Ner­ven. Trotz sei­ner Rou­ti­ne ließ er sich in der auf­ge­heiz­ten At­mo­sphä­re des Ul­le­vi-Sta­di­ons zu ei­nem Re­van­che­foul an Ham­rin hin­rei­ßen und wur­de des Fel­des ver­wie­sen. Jus­ko­wi­ak wei­ger­te sich zu­nächst der An­ord­nung des Schieds­rich­ters Fol­ge zu leis­ten. Erst sei­nen Mit­spie­lern Hans Schä­fer und Fritz Wal­ter (1920-2002) ge­lang es, ihn zum Ver­las­sen des Plat­zes zu be­we­gen. Als sich Fritz Wal­ter nach ei­nem Foul von Sig­vard Par­ling (1930-2016) in der 75. Mi­nu­te schwer ver­letz­te und vom Platz ge­tra­gen wer­den muss­te, war die deut­sche Na­tio­nal­mann­schaft mit nur noch neun Spie­lern chan­cen­los. Deutsch­land ver­lor letzt­lich mit 1:3. Ob­wohl der Er­folg der Schwe­den in An­be­tracht der Be­gleit­um­stän­de von sport­lich frag­wür­di­gem Wert war, kam die „Schlacht von Gö­te­borg" für die deut­schen Fans ei­ner Ka­ta­stro­phe gleich
https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/erich-juskowiak/DE-2086/lido...

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Einst wart ihr Affen, und auch jetzt noch ist der Mensch mehr Affe, als irgend ein Affe. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)


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