Ich habe die Doku zu 1990 nicht gesehen, (BORUSSEN)

Sognando, nearest open pub, Montag, 08.06.2026, 16:17 ( vor 3 Stunden, 34 Minuten ) @ Jever

nur die zu 1994. Aber offenbar hat sich in den 4 Jahren auch viel getan, auch wenn 94 noch 12 Weltmeister dabei waren. Völler betont, dass er mit seinen Freunden Weltmeister geholt ist, Basler sagt "11 Freunde, sowas hat´s noch nie gegeben" und es wird klargestellt, dass da ein Haufen Einzelunternehmer auf dem Platz steht.

Vogts war offenbar der falsche Typ dafür, diese Truppe zu bändigen. Die Doku zu 94 zeigt ihn als braven, ehrlichen, anständigen Menschen, der diese Werte auch von anderen Menschen erwartet und darauf seine Beziehungen aufbaut. Natürlich wird er enttäuscht, die Spieler sind nicht so, die Öffentlichkeit erst recht nicht. Er wirkt wie als zu gut für die Welt und zu Unrecht gescheitert und ganz so ist es ja auch nicht. Vielleicht fehlt ihm da doch etwas die Souveränität im Umgang mit Leuten und die Konsequenz gegenüber Spielern. Außer der WM 96 hat er ja auch als Trainer insgesamt nicht viel bewegt.

Im Kicker gab es letzte Woche einen Artikel, in dem die Spieler auch zu Wort kommen, da kommt Vogts auch eher gemischt weg. Seine fehlende Autorität bei den Spielern hatte eine fehlende Hierarchie in der Mannschaft zur Folge. Dazu Fehltritte wie "Stoichkov ist ein typischer Jugoslawe" - "Trainer, wir spielen doch gegen Bulgarien". Auf der anderen Seite die Selbstzufriedenheit der Spieler, die immerhin offen zugeben, dass sie Bulgarien völlig unterschätzt haben. Da wirkt der Freistoß von Stoichkov und seine trockene Erklärung dazu wie pure Gerechtigkeit.

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Plan b, Unterpunkt 1: Alles weiter wie bisher, aber mit Arbeitskreis


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