Nur darum gehts? ... (BORUSSEN)

Vengo, Mittwoch, 20.05.2026, 19:56 ( vor 1 Stunden, 40 Minuten ) @ benthefan

Die Aussage zu Herold ist erstmal falsch. Er sagte im heutigen Interview Hauptsache links, egal ob auf der Schiene oder als LV. Nahezu wörtlich.

Er hat gesagt, dass er das bevorzugt, wegen mehr Offensive, aber letztlich wäre es ihm egal. "„In der Fünferkette hast du vielleicht so ein klein wenig die Möglichkeit, etwas offensiver denken zu können, weil du hinten noch einen mehr hast.“
Gleichzeitig betonte er aber auch, dass ihm grundsätzlich beide Systeme liegen und der Unterschied für ihn nicht riesig sei.

Österreich ist sicher noch weniger kompetetiv als die zweite Liga in Deutschland. Denn auch das sagte unser Neuzugang Herold heute sehr klar. Er hat keine Umwege gemacht, sondern jeder Schritt war einer nach vorne. Und er war erst in der ersten österreichischen Liga und dann beim KSC.

Was hat das mit dem Trainer zu tun? Gab es nie Österreicher, die außerhalb des Landes Eefolg hatten?

KI:
David Herold bevorzugt vor allem die Position als linker Außenverteidiger bzw. Wingback auf der linken Seite. Er kann auch:
als linker Schienenspieler in einer Dreierkette,
als klassischer Linksverteidiger in einer Viererkette,
oder weiter vorne als linker Mittelfeldspielereingesetzt werden.
Seine Stärken liegen eher im offensiven Spiel:

Dynamik über die linke Seite
Flanken
Laufstärke
Vorstöße nach vorne
Deshalb wirkt er oft besonders passend für eine Dreierkette mit offensivem Wingback, weil er dort mehr Freiheiten nach vorne hat. In einer Viererkette kann er ebenfalls spielen, muss defensiv aber etwas disziplinierter agieren.

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Dietmar Kühbauer lässt meistens ein eher direktes, intensives und körperbetontes Spiel spielen. Taktisch war er dabei aber oft flexibel und gegnerorientiert.

Seine häufigsten Systeme in den letzten Jahren:

3-4-3
3-5-2
teilweise 4-2-3-1

Besonders bei Wolfsberger AC und später beim LASK nutzte er oft eine Dreierkette mit offensiven Wingbacks. Das passt gut zu laufstarken Außenspielern wie David Herold, weil die Außen dort viel offensiver agieren können.

Typisch für Kühbauer:

hohe Intensität
aggressive Zweikämpfe
schnelles Umschalten
viele direkte Vertikalpässe
starke Betonung von Mentalität und Physis****

Er gilt weniger als „Ballbesitztrainer“, sondern eher als Pragmatiker, der Systeme auch an Gegner anpasst. Ein Artikel beschreibt ausdrücklich seine „Flexibilität“ und dass er Gegner oft spiegelt, also z. B. ebenfalls mit 3-4-3 spielen lässt

**** quasi alles was uns fehlt.

Ist ja auch nur ein genannter Name eines Trainers, mit dem ich allerdings weniger Schwierigkeiten hätte wenn EP nicht weiter macht, als mit Tedesco, Schwarz oder Glasner (der übrigens auch meist Dreierkette spielen lässt).
Ich bleib dabei, du bleibst bei deinem und gut ist 😉


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