„Zu 70% bleibt Polanski-Trainer" (BORUSSEN)

Kulik, Dienstag, 19.05.2026, 10:20 ( vor 1 Stunden, 4 Minuten ) @ Potowski
bearbeitet von Kulik, Dienstag, 19.05.2026, 10:23

...sagen die beiden RP-Podcaster. Der Wind habe sich da in den letzten zwei, drei Wochen durch die Heimsiege gedreht.

Ich denke, wenn Schröder da nicht einen Oliver Glasner an der Hand hat, bei dem er sehr sicher sein könnte, dass der ein deutlich besserer Trainer als Polanski ist, macht es für Rouven vermutlich auch mehr Sinn, mit Eugen weiterzumachen: EP war nie die Schröder-Wahl, die man ihm zu 100% als „seinen Mann" zuschreiben kann. „RS hat übernommen, was er vorgefunden hat", wäre das Narrativ (auch wenn es nur halb zutreffend wäre).

Prognose: Auch wenn Schröder nicht voll überzeugt ist von Polanski und dessen Limitiertheit als Trainer schon wahrnimmt, wird er ihn weitermachen lassen. Und ihm gleichzeitig kaum Einflussnahme auf die Gestaltung des Kaders gewähren: Das wird ein Schröder/Hechelmann-Kader werden, den sie so bauen, dass jederzeit ein anderer Trainer den übernehmen kann, wenn wir mit Polanski wieder zu viele Augsburg-Spiele sehen.

Auch wenn mich Polanski als Trainer wirklich gar nicht überzeugt (und da habe ich schon einbezogen, dass ich Sleepy Gerry für noch schlechter halte), kann ich durch diese Sichtweise dem ganzen vielleicht doch noch etwas positives abgewinnen:

Also soll er das doch besser in dem Gedanken angehen, dass er einen Kader zusammenstellt, mit dem selbst ein weniger guter Coach passable Resultate abliefert. Mit Polanski weiterzumachen heißt für Schröder/Hechelmann, noch besser arbeiten zu müssen. Das muss für uns ja nicht schlecht sein.

Deswegen wird die Saisonanalyse vermutlich so laufen:

Polanski: „Habe geliefert! Was wollt Ihr noch mehr? Wir brauchen hier gar nichts zu analysieren, wenn Ihr einen Typen wie mich an der Linie habt!!"

Schröder: „So einfach ist es nicht, Eugen. Hast Du doch auf der MV gehört. Ich habe mich aber für Dich stark gemacht. Du darfst bleiben, aber es gibt Bedingungen: 1. Dein Fußballverhinderungsfußball muss ein Ende haben! Um die Klasse zu halten, war dieses Gerumpel einmal okay, aber zukünftig würdest Du damit das Stadion leer spielen. 2. Du lässt Dir beibringen, dass Deine Kommunikation auf vielen Ebenen stark verbesserungswürdig ist. Die patzigen Darbeitungen aus „Eugens Welt" wollen wir alle nicht mehr hören. 3. Ich stelle den Kader zusammen, mit dem Du arbeiten musst. Wünsche höre ich mir gerne an, aber ich werde nicht gegen meine Überzeugung auch nur einen einzigen „Eugen-Spieler" holen.
Passen die drei Punkte soweit für Dich?"


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