11 Freunde zu Borussia. (BORUSSEN)

JörgH. , Donnerstag, 08.01.2026, 15:00 ( vor 47 Tagen ) @ Bap

Borussia Mönchengladbach
Bei welchem Begriff sich in Gladbach kollektiv die Fußnägel aufrollen? Nein, es hat nichts mit dem unliebsamen Nachbarn vom Rhein zu tun. Auch nicht mit dem unliebsamen Namensvetter aus dem Pott. Gemeint ist die „Übergangssaison“. Auf die sich die Gladbacher Verantwortlichen seit etlichen Jahren berufen, wenn sich mal wieder kein Erfolg einstellt. Im Herbst vergangenen Jahres dann schien es, als würde dieser Übergang auf direktem Wege in die zweite Liga führen. Zwischenzeitlich stand die Borussia am Tabellenende, hatte da schon Trainer und Vorstand rausgeworfen. Doch aus noch nicht ganz nachvollziehbaren Gründen – und aufgrund der Rückkehr des zuvor verletzten Franck Honorat – bekam das Team von Eugen Polanski im Herbst die Kurve. Mit teils deutlichen Siegen gegen direkte Konkurrenten untermauerten die Gladbacher den Anspruch, zumindest mit dem unmittelbaren Abstieg erstmal nichts mehr zu tun haben zu wollen. Überwintert hat die Borussia auf Rang zwölf. Aus Tottenham kam zum neuen Jahr leihweise der Japaner Kota Takai, der die Defensive weiter festigen soll. Im Testspiel gegen Hannover kam er erstmals zum Einsatz und konnte die vielverheißend beschissene Team-Leistung nicht verhindern. Der Zweitligist gewann verdient mit 3:0. Herbeigesehnt wird umso mehr die Rückkehr des Langzeitverletzen Tim Kleindienst, der mutmaßlich im Januar wieder einsatzbereit ist. Der Stürmer leidet seit Mai an einer Knieverletzung. Schenkt man allerdings der Rechnung Glauben, dass ein Spieler nach einer Verletzung in etwa so viel Zeit benötigt, um zu alter Form zu finden, wie er ausgefallen ist, dürfte Kleindienst in der Rückrunde nur eine partielle Hilfe für die Gladbacher Offensive darstellen. Aber kein Grund zur Sorge: Mit Haris Tabakovic (sieben Tore) steht schließlich eine detailgetreue Kleindienst-Nachbildung im Kader, die nur ein geschultes Auge vom Original unterscheiden kann.

Die 11FREUNDE-Prognose für die Restrunde: 
Womöglich wären sie sogar froh, wenn diese Gladbacher Spielzeit tatsächlich mal eine Übergangssaison wäre. Stattdessen ist sie der Tiefpunkt einer seit Jahren stagnierenden Nicht-Entwicklung. Darüber täuscht auch nicht hinweg, dass die Borussia letztlich nicht in die akute Abstiegszone rutschen wird. Dafür ist die Konkurrenz ganz einfach zu schlecht.

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